ice Q Restaurant Sölden

ICE-Q Sölden / Ötztal

Das spektakuläre 360° Panorama am Gipfel des 3054 m hohen Gaislachkogl animierte Architekt Johann Obermoser beim Entwurf für das neue Bergrestaurant. Die Aussicht und das Panorama über drei Länder – Italien (Dolomiten) – Deutschland (Zugspitze) und mehrere Gletscherregionen Tirols (Pitztal, Ötztal, Stubaital, Zillertal) beeinflussten die Entwurfsgedanken. Eine gläserne Gebäudeskulptur in Form von gestapelten Eisblöcken gewährt atemberaubende Rundumsichten in die Gletscher- und Bergkulisse (Photos by Markus Bstieler).

ice Q Restaurant in Sölden
ice Q Restaurant am Gaislachkogel in Sölden
ice Q Restaurant in Sölden
ice Q Restaurant in Sölden

Über einen Tunnel (Wetterschutz) gelangt man in das Restaurant. Gleich beim Eingangsbereich befindet sich das mittels farbiger LED-Beleuchtung inszenierte Weindepot für 6 Barrique Fässer – Pinot 3000. Vom Eingangsbereich gelangt man ebenerdig in den Bar- Restaurantbereich mit südseitiger Terrasse. Die darüberliegende Lounge mit vorgelagerter Terrasse kann auch als Seminarraum genutzt werden.

Das Dach des ICE-Q wird als von außen zugängliche Aussichtsplattform genutzt und ist mittels einer Hängebrücke mit dem Gaislachkogl verbunden.

Aufgrund der exponierten Lage im sensiblen Permafrostbereich wird die Fundamentierung mit nur 3 Einzelauflagern sehr klein gehalten.

Wie bei der bereits bewährten Bergstation werden auch hier die Fundamente hinterlüftet um das gefrorene Felskonglomerat zu erhalten. Höhenverstellbare Fußpunkte erlauben ein Nachjustieren im Bedarfsfall.

ice Q Restaurant Innenbereich
ice Q Restaurant Innenbereich

Im Innenraum dominieren heimische Materialien. Geschnittener und gebrochen verlegter Naturstein vom Gletscher, unbehandelte Massivhölzer für Möbel, sowie für Wand- Boden- und Deckenverkleidungen in der Dimension auf die jeweilige Anwendung abgestimmt, sowie Lodenstoffe für Vorhänge und Sitzmöbel oder Schafwolle für Teppiche sorgen für eine unaufdringliche aber ebenso unverwechselbare Atmosphäre. Der Barbereich wurde in Black Inox in symbolischer Anlehnung an offenen Feuerstellen und von Rauch geschwärzten Küchen ausgeführt.

Die Fundierung besteht aus drei Einzelfundamenten auf denen das Gebäude platziert wurde, um auf den Permafrost und die damit verbundenen möglichen Veränderungen des Untergrundes reagieren zu können. Durch diese gewählte Konstruktion ist die gesamte Fundierung natürlich durchlüftet, das Gebäude dreidimensional hydraulisch verstellbar (!) und hat so gut wie keine Verbindung zum angrenzenden Gelände, wodurch auch eine Wärmeabgabe des Gebäudes an den Untergrund weitestgehend verhindert wird.

Auf Grund der sehr kurzen Bauzeit (5 Monate) mussten alle Konstruktionsteile nach Plan vorgefertigt werden und auf die Transportfahrzeuge mit denen ein Transport zum Gipfel möglich war abgestimmt werden. Der Transport zum Gipfel wurde aber auch sehr stark von der Witterung beeinflusst, eine vorausschauende Taktung der Transporte war daher notwendig um auch Schlechtwettertage ohne Transportmöglichkeit effizient nutzen zu können.

Einen Besuch dieses einzigartigen Restaurants auf 3.048 m Seehöhe kann ich nur Empfehlen! Nähere Informationen gibt es auch unter www.iceq.at.

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