Neubau Hotel MILLA MONTIS

Der Ort Meransen liegt oberhalb des Pustertals in der Region Südtirol (Italien). Bekannt ist die Gegend vor allem für seine hervorragend ausgebauten Wanderrouten.  Der Standort des Projekts zeichnet sich durch seine einzigartige Landschaft und den beeindruckenden Panoramablick auf die Dolomiten aus.

Familie (Roland und Franziska) Oberhofer hat im Jahr 2019 einen geladenen Wettbewerb für den Entwurf eines neuen Hotels in ihrem Heimatort Meransen/Südtirol ausgelobt. Das an die vier teilnehmenden Architekturbüros ausgegebene Motto lautete dabei „Ursprung neu interpretiert“. Sieger wurde – man neigt schon fast zu sagen: wieder einmal – Peter Pichler Architecture aus Mailand.

Das Siegerprojekt lehnt sich an die einheimische Architektur der Region mit ihren klassischen Holzstädeln an. Die neue Hotelstruktur ist in vier (verschobene) Volumen zerlegt, um einerseits den Maßstab der gesamten, recht massiven Struktur etwas aufzulösen und gleichzeitig den Kontext der umgebenden Gebäude zu respektieren.  Architekt Peter Pichler dazu: „Die leicht versetzten Giebeldächer und die Rundungen der Fassadenhülle reduzieren optisch die Dimension des Baus.

Die Hülle aus dunkel lackiertem Lärchenholz hat sich den traditionellen Holzstadel als Vorbild genommen, die geschwungene Form der der Fassade des Exoskelettes ist von einer Mistgabel inspiriert, wie sie von den örtlichen Bauern verwendet wird.

Auf Grund der Hanglage und der damit verbundenen Erdberührung der unteren beiden Geschosse, konnte nicht das gesamte Gebäude aus Holz errichtet werden. Das oberste Geschoss besteht jedoch vollständig aus dem einheimischen Rohstoff.

Die Innenräume sind einfach und funktional gehalten, ein zeitloser alpiner Stil. Insgesamt wurde beim gesamten Bau sehr darauf geachtet, dass vor allem heimische und natürliche Materialien verwendet werden. Das Hotel Milla Montis erreicht die höchste Stufe der „KlimaHaus CasaClima“-Zertifizierung, eines eigenen Zertifizierungssystems in Südtirol.

Die Eröffnung des Hotels Milla Montis fand bereits im Herbst 2020 statt. Seit diesem Zeitpunkt ist das Pustertal aus unserer Sicht um ein architektonisches Highlight reicher!

Leicht war das in Zeiten einer Pandemie nicht. „Der erste Lockdown verzögerte den Bau um zwei Monate und im zweiten Teil-Lockdown mussten wir unser Haus nach einer kurzen Testphase wieder schließen,“ erzählt Hausherr Roland Oberhofer.

 www.immobilien.blog wünscht den Bauherren alles Gute für die kommende Saison und gratuliert Architekt Peter Pichler zum gelungenen Siegerprojekt!

Nähere Infos dazu:

PETER PICHLER ARCHITECTURE s.r.l.

Corso San Gottardo 22
20136 Milano
www.peterpichler.eu
info@peterpichler.eu

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